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Mit Fördergeldern Pläne verwirklichen

Energiesparen durch energieeffiziente Häuser der Zukunft: Junges Paar genießt die Sonne auf einer begrünten Dachterrasse.

Finanzierung und Förderung

Kaufen, bauen, sanieren – wer heute in eine Immobilie investieren möchte, sollte das Thema Energieeffizienz in den Mittelpunkt der eigenen Pläne rücken. Denn Gebäude, die weniger Treibhausgase ausstoßen, besser gedämmt sind und Energie effizient verbrauchen, sind weniger schädlich für unser Klima und sparen langfristig Kosten.

15.000 Euro – der Zuschuss für ein klimafreundliches Haus

Drei Viertel des privaten Energieverbrauchs gehen fürs Heizen drauf - ein riesiges Einsparpotenzial. Deshalb kann nirgendwo so viel CO2 eingespart werden, wie in diesem Bereich. Die staatliche Förderung klimafreundlicher Häuser ist entsprechend großzügig, denn die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt.
Wenn Sie Ihr Zuhause energetisch sanieren wollen, erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro und können zinsgünstige Kredite bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit in Anspruch nehmen.

Beim nachhaltigen Hausbau ist fast allen Bundesbürgern (sehr) wichtig, dass […] die langfristigen Kosten für Energie, Instandhaltung und Sanierung während der gesamten Nutzungsdauer des Hauses niedrig sind.

Forsa-Umfrage mit 1.007 Befragten im Auftrag der DFH, August 2016.
Ein Mann steht auf dem Dach seines Energieeffizienzhauses.

So fördert der Staat energiesparendes Bauen und Sanieren mit Zuschüssen und günstigen Krediten

Je energieeffizienter das Haus ist, desto höher die Förderung durch die bundeseigene KfW-Bankengruppe. Das gilt genauso für die Sanierung: Je nachhaltiger Sie beispielsweise dämmen, desto üppiger fällt die staatliche Unterstützung aus. Haus- oder Wohnungseigentümer können dabei verschiedene Förderungsmöglichkeiten kombinieren. Oft gibt es sogar noch zusätzliche Förderung auf Landes- und Kommunalebene.

Je energieeffizienter, desto höher die Förderung

Für die Förderung werden Häuser in Kategorien eingeteilt. „KfW-Effizienzhaus 40“ bedeutet beispielsweise, dass das Gebäude 60 Prozent weniger Primärenergie benötigt als ein vergleichbarer Neubau. Und es produziert entsprechend weniger CO2. Dieser Effizienzhaus-Standard ist in der Regel nur bei Neubauten erreichbar.

Für Altbauten beginnt die KfW-Förderung deshalb bereits beim Effizienzhaus-Standard 115. Ein solches Gebäude darf maximal 15 Prozent mehr Primärenergie verbrauchen als ein vergleichbarer Neubau. Bei der Sanierung von Altbauten werden aber auch Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel der Austausch der Heizungsanlage, gefördert.

Mehr zum energieeffizienten Haus

Kaufen, bauen oder sanieren?

Für eine Förderung ist nicht von Bedeutung, ob Sie neu bauen oder sanieren. Die KfW unterstützt sowohl den Hauskauf als auch ein Bauvorhaben. Sie können eine Förderung beantragen, wenn Sie Ihr gesamtes Haus dämmen wollen, aber auch, wenn es „nur“ um dreifach verglaste Fenster geht. Für die KfW-Antragstellung ist immer die Einbindung eines unabhängigen Sachverständigen nötig, dessen Honorar über die bauliche Förderung hinaus zusätzlich mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst werden kann.

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