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Minutenreserve

Zusatzerlöse am Reservemarkt

Ein modernes Blockheizkraftwerk: Hier werden Strom und Wärme in einer Anlage erzeugt.

Minutenreserve bedeutet die Gewährleistung von kurzfristigen Stromreserven zum Ausgleich von Schwankungen im deutschen Stromnetz nach einer Vorlaufzeit von 15 Minuten. Übertragungsnetzbetreiber müssen auf Über- oder Unterspeisungen im Netz reagieren und nutzen dabei unter anderem den Minutenreservemarkt. Deshalb wird mit dem Einsatz der Minutenreserveleistung (MRL) die Netzfrequenz gestützt, wenn sie bedeutend über 50 Hertz steigt oder unter 50 Hertz sinkt.

Wenn Sie die Rentabilität Ihrer steuerbaren Energieerzeugungsanlage steigern möchten, dann sind Sie im innogy Minutenreservepool richtig. Beim Prinzip der Minutenreserve werden viele dezentrale Anlagen, die pro Standort mindestens 0,2 Megawatt aufweisen, zu einem Verbund zusammengeschlossen. So wird die erforderliche Größe von fünf Megawatt erreicht, um am Minutenreservemarkt teilzunehmen.

Leistungspreis und Arbeitspreis

Anlagenbetreiber erhalten sowohl Erlöse aus der Vorhaltung der Leistung als auch aus dem tatsächlichen Arbeitsabruf. Aus der Bereitschaft, im Notfall die Anlagen hoch- oder runterzufahren, ergibt sich der Leistungspreis. In einem zweiten Schritt wird aus dem so entstandenen Bereitstellungspool die tatsächlich benötigte Regelarbeit abgerufen, die mit dem Arbeitspreis vergütet wird. Können zusätzliche Vermarktungspotenziale ausgeschöpft und die negative Leistung zu einer höheren als der vorab vereinbarten Vergütung vermarktet werden, erhalten sie einen Extrabonus. Selbst kleine Anlagen profitieren hierbei von einem zusätzlichen Mehrerlös, denn durch die Bündelung zum virtuellen Kraftwerk erhält jede Anlage, unabhängig von ihrer Leistung, Zugang zum Markt.

Wenn Sie mehr über die innogy Minutenreserve erfahren wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!