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Vorteile und Nachteile von Solarthermie

Wo eignet sie sich und wo nicht?

Solarkollektoren auf dem Dach. Solarthermie hilft, Heizkosten zu sparen.

Ist Solarthermie für Sie geeignet?

Ob Neubau oder Altbau, ob Flachdach oder senkrecht an der Hausfassade: Solarthermie-Anlagen lassen sich prinzipiell überall montieren. Entscheidend sind die Größe der Sonnenkollektorflächen, die Orientierung in eine entsprechende Himmelsrichtung sowie der Neigungsgrad des Daches. Optimalen Gewinn bieten Dächer in südlicher Ausrichtung und mit einem Neigungswinkel von etwa 45 Grad. Sinnvoll ist es zudem, wenn Sie bereits eine zentrale Warmwasser- und Wärmeversorgung besitzen, da Nachrüstungen zwar möglich, aber sehr teuer sind.

Vorteile

Förderwürdig: Bei geplanten Sanierungen kann bei Bund, Ländern und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanzielle Unterstützung beantragt werden.

Umweltschonend: Moderne Solaranlagen, die aus umweltverträglichen Materialien bestehen, sind leicht zu recyceln und arbeiten geräusch- und emissionsfrei. Solarthermie reduziert zudem den Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Heizöl oder Erdgas.

Flexibel: Gerade in Kombination mit verschiedenen Technologien, wie Brennwert-Technik oder Wärmepumpen, sind Solarthermie-Anlagen besonders effizient und kostensparend.

Langlebig: Solarthermie-Anlagen sind nicht nur leicht zu installieren, sondern dank qualitativ hochwertiger Technik auch wartungsarm und lange funktionstüchtig. Viele Hersteller bieten eine mehrjährige Garantie auf verschiedene Komponenten.

Nachteile

Wetterabhängig: Je mehr Sonne, desto größer der Ertrag und umgekehrt. Die Nutzung der Solarthermie ist natürlich abhängig von der jeweiligen Wetterlage.

Standortabhängig: Hohe Nachbarhäuser oder angrenzende Bäume, die großflächig Schatten werfen, können die Leistung der Solarthermie-Anlage beeinträchtigen.

Gebäudeabhängig: Bei schon bestehenden Gebäuden lassen die Dächer aufgrund der Himmelsausrichtung, der Fläche und Neigung manchmal keine Nutzung der Sonnenenergie zu.

Raumabhängig: Ein Warmwasserspeicher braucht Platz und zwar ca. 1 m² Bodenfläche bei einer Höhe von knapp zwei Metern. Damit die Rohrleitungen nicht durch das ganze Gebäude verlegt werden, sollte der Warmwasserspeicher idealerweise im Dachgeschoss installiert werden.