### WARENKORB ###

So einfach funktioniert Solarthermie

Sonne einfangen, Wärme nutzen

Kinderfüße spritzen Wasser in die Luft.

Von der Sonne in die Heizung

Bei der Solarthermie werden Sonnenstrahlen in Wärmeenergie umgewandelt, die zweifach genutzt werden kann: zur Brauchwassererwärmung und zum Heizen. Aus technischer Sicht braucht man dafür lediglich eine Solarthermie-Anlage mit Sonnenkollektoren, einen Wärmetauscher, eine Steuereinheit und einen Warmwasserspeicher. Hochwertige Anlagen schaffen es, den Warmwasserbedarf eines durchschnittlichen Haushalts in den Sommermonaten vollständig zu decken.

Solarthermie zur Warmwasseraufbereitung

Prozessgrafik einer Solarthermie-Anlage für die Warmwasseraufbereitung
Solarthermie-Anlage für die Warmwasseraufbereitung

So leicht wie es aussieht, ist es auch. Die Sonnenstrahlen werden vom Sonnenkollektor in Wärme umgewandelt, die ein flüssiger Wärmeträger aufnimmt. Dieser bewegt sich in ständigem Kreislauf zwischen Kollektor und Warmwasserspeicher. Ist das Wasser am Kollektor wärmer als im Warmwasserspeicher, wird der Wärmeträger in den Speicher gepumpt und erhitzt das zur Nutzung bereitgestellte Brauchwasser.

Wer zudem auch beim Heizen Solarenergie unterstützend nutzen will, braucht dafür einen eigenen Kombispeicher. In diesem wird das Heizungswasser sowohl über die Solarthermie-Anlage als auch über das Heizungssystem erwärmt. Innerhalb des Kombispeichers befindet sich der Warmwasserspeicher, der sich die Wärme aus dem umgebenden Heizungswasser zieht.

Wer Solarthermie nutzen möchte, hat gute Chancen auf Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), den Bund und die Länder.

Förderung Solarthermie
Ein Frau wäscht sich die Hände. Solarthermie sorgt kostengünstig für warmes Wasser.
Solarthermie-Anlage für die Warmwasseraufbereitung

Einfache Technik, vielfach kombinierbar

Die Solarthermie-Anlagen von innogy können mit vorhandenen Systemen wie z. B. dem klassischen Heizkessel oder der Erdwärmepumpe kombiniert werden. Bezüglich der Wärmeausbeute gilt es zu überlegen, ob man sich bei seiner Anlage für Flachkollektoren oder Vakuumröhrenkollektoren entscheidet. Der Wärmeertrag eines Vakuumröhrenkollektors ist zwar um 20 Prozent größer, dafür ist der Flachkollektor deutlich preiswerter. Wer auf seinem Dach platzsparend installieren muss, ist wiederum mit dem Vakuumröhrenkollektor besser bedient. Solarthermie ist in jedem Fall eine gute Ergänzung, um mit der Kraft der Sonne Wasser zu erwärmen und so Heizkosten zu sparen – insbesondere in den Sommermonaten. Aufgrund der Wetterabhängigkeit eignet sich Solarthermie jedoch nicht als alleiniges Heizungssystem. Empfehlenswert ist daher die Kombination mit einer Wärmepumpe, einer Gasbrennwertheizung oder einem Pellet-Heizsystem.