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Thermografie

Wärmelecks mit der Kamera aufdecken

Thermografie-Aufnahmen eines Hauses: Mit einer Gebäudethermografie lassen sich Wärmelecks am Haus aufdecken.

Hohe Heizkosten, kalte Wände, Zugluft: Das können Anzeichen für energetische Schwachstellen an Ihrem Haus sein. Die so genannten Wärmebrücken beeinträchtigen nicht nur den Wohnkomfort. Man verbraucht vor allem mehr Energie und produziert somit mehr klimaschädliches CO2. Wärmelecks an Außenbauteilen wie Dächern, Wänden und Fenstern sind für das menschliche Auge oft unsichtbar. Mit einer Gebäudethermografie lassen sich allerdings schon geringe Temperaturunterschiede feststellen und Energieschwachstellen in der Gebäudehülle aufzeigen.

Die Thermografie gibt Ihnen Aufschluss über den energetischen Zustand Ihres Hauses und zeigt Ihnen anhand von Wärmebildern, an welchen Stellen das Gebäude Wärme verliert. „Thermografie-Aufnahmen ersetzen keine Energieberatung“, sagt Martin Becker, Thermografie-Experte bei innogy. „Sie sind dafür aber eine sehr gute Grundlage.“

Die Thermografie-Bilder und der Ergebnisbericht von innogy sind auch für Laien leicht verständlich.

Oliver Kaiser, Beamter im Öffentlichen Dienst in Marl, wollte wissen, wo sein Einfamilienhaus (Baujahr 1959) energetische Schwachstellen aufweist.

Thermografie verstehen


Timm Krehl, kaufmännischer Angestellter, Dortmund

Timm Krehl
Quelle: Timm Krehl

„Wir haben Rollladenkästen und Heizkörpernischen in Eigenleistung gedämmt und wollten wissen, was diese Maßnahmen gebracht haben. Da wir in einer Doppelhaus-Hälfte wohnen, war der Effekt der Thermografie besonders verblüffend. Unser Nachbarhaus ist ungedämmt und man sah große Unterschiede hinsichtlich des energetischen Zustands beider Gebäude. So konnten wir unseren Nachbarn gleich noch eine Energieberatung von innogy empfehlen.“

Undichte Stellen aufdecken

Ob unscharfe Wärmeübergänge, ungedämmt verlegte Rohrleitungen oder Wärmestau im Eingangsbereich – Wärmebilder liefern dem Fachmann erste Indizien für ineffiziente Heizsysteme. „Bei 70 Prozent aller Kunden finden wir Schwachstellen in der Gebäudehülle“, sagt Jörg Pohlhaus, Geschäftsführer der delta GmbH.

Das Leipziger Unternehmen übernimmt im Auftrag von innogy Thermografie-Services für Kunden in ganz Deutschland. „Vor allem Gebäude, die von den 50er-Jahren bis in die 70er-Jahre erbaut wurden, haben energetische Schwachstellen“, weiß der Experte. Die erste Wärmeschutzverordnung trat 1977 in Kraft. Seither wird mehr Wert auf energiesparende Maßnahmen im Gebäudebereich gelegt.

Pohlhaus und seine Kollegen kommen in der Dunkelheit – und in bester Absicht: Im Schnitt macht der Thermograf sechs Aufnahmen und nimmt dabei möglichst alle Seiten des Gebäudes ins Visier. „Wir thermografieren Außenwandbereiche, Fenster, Dachkanten und den oberen Kellerbereich soweit sichtbar“, sagt Pohlhaus. Etwa zwei Wochen nach dem Vor-Ort-Termin bekommen Kunden per Post einen Ergebnisbericht. Dazu eine allgemeine Empfehlung, etwa zum Thema Modernisierung bei Wand, Fenster und Dach. Was im Einzelfall sinnvoll und notwendig ist, lässt sich dann am besten mit einem kompetenten Energieberater klären.

Die rund 130 Euro, die dieser Service von innogy gekostet hat, waren gut investiert: in schnelle Gewissheit.

Markus Hill, Heilpädagoge in Essen, hat vor dem Kauf seiner Eigentumswohnung (Baujahr 1960) Thermografie-Aufnahmen machen lassen.