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All you can save

Anders als übliche Flatrates will die Strom Jahresflat von innogy zum Energiesparen anregen

Eine Hand zieht an der Strippe einer Lampe: Die Jahresflat von innogy hilft beim Stromsparen.

Eine Flatrate für Strom? Ein Energiepreis ohne Rücksicht auf Verbrauch? Schwer vorstellbar. Auf den ersten Blick scheint das keine schlaue Idee zu sein, sondern ein Blankoscheck für Energieverschwendung. Vielleicht stellt sich ja nachts jemand den Heizstrahler in den Garten.

Und trotzdem diskutiert die Energiebranche seit einiger Zeit heftig, ob oder wann sie kommt, die Strom-Flatrate. Kunden sind das Konzept verbrauchsunabhängiger Tarife schließlich gewöhnt: bei Telefon und Handy, bei Musikstreaming oder Fernseh-Diensten, beim All-Inclusive-Urlaub, der Monatskarte für Bus und Bahn und vielen anderen Produkten. Und nur beim „All-you-can-eat“ im Restaurant hat das Angebot den Reiz etwas verloren.

Doch nicht nur bei Kunden wächst das Interesse an Konzepten wie der Strom Jahresflat, die innogy jetzt einführt. Mit der Energiewende verändert sich die Grundlage für das, was den Strom- oder Energiepreis eigentlich ausmacht. Es geht immer weniger darum, wie viel Kilowattstunden ein Kunde abnimmt. Netz und Infrastruktur kosten nämlich ganz unabhängig davon, ob mal mehr, mal weniger Strom durch die Leitungen geht. „Früher haben wir in Deutschland den Strom von etwa 200 Kraftwerken verteilt. Heute müssen wir mit wesentlich höherem Aufwand mehrere hundertausende, kleine und kleinste Energieerzeuger miteinander verbinden“, sagt Martin Kramer, Leiter des Energiemanagement-Projekts Smart Pool bei innogy. Mit erneuerbaren Energien kann der Strom selbst rasend billig werden – was steigt, sind die Kosten für Netz, Speicher, Steuerung und für Kraftwerke, die einspringen, wenn mal nachts zu wenig Wind weht.

So einfach wie etwa beim Telefon oder im Restaurant ist das mit der Energieflat dennoch nicht. „Bei der Energiewende sprechen wir nicht nur über Stromerzeugung, sondern auch über Energieeffizienz und Energiesparen. Ich bin nicht sicher, ob eine Flatrate für diese Ziele die richtigen Anreize setzt“, sagt zum Beispiel Katherina Reiche, die Hauptgeschäftsführerin beim Verband kommunaler Unternehmen (VKU).

Die Jahresflat von innogy ist aus diesem Grund auch keine Flatrate wie das All-Inclusive-Angebot im Mobilfunknetz. Sie bietet keinen Freifahrtschein zur Energieverschwendung, setzt ausschließlich auf Strom aus erneuerbaren Energien und gibt einen Anreiz zum Energiesparen. In der Branche wird interessiert beobachtet, wie das Angebot von den Verbrauchern angenommen wird.

Meine innogy Strom Jahresflat berechnen

Fünf Fragen an ... Andreas Wolff

Der Jahresflat-Strom stammt aus regenerativen Quellen.

Mit der jährlichen Abrechnung kommt für etwa die Hälfte aller Stromkunden das böse Erwachen: Sie müssen nachzahlen. Das bleibt Kunden der Strom Jahresflat von innogy erspart. Unabhängig von ihrem Verbrauch bleiben die Kosten für das Lieferjahr unverändert. Und für den, der Energie spart, besteht die Möglichkeit einer einmaligen Rückzahlung. innogy-Produktmanager Andreas Wolff hat das neue Produkt, das zu 100 Prozent aus Naturstrom* besteht, mitentwickelt.

*innogy weist durch vom Umweltbundesamt ausgestellte Herkunftsnachweise gemäß § 79 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nach, dass in Stromerzeugungsanlagen, die erneuerbare Energien in elektrische Energie umwandeln, eine Strommenge erzeugt wurde, die der Menge nach der elektrischen Energie entspricht, die innogy Ihnen in einem Kalenderjahr liefert.