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Von Mensch zu Mensch

Installationshilfe bei innogy SmartHome

Zwei Männer sitzen auf einem Sofa und bereiten die Installation eines Smarthome-Kits vor.

innogy-Kunde Mark Rosenfeld wollte Hilfe bei der Installation seines SmartHome-Pakets. Also buchte er über mila.com den „Friend“ Dennis Skurtul. Ein Hausbesuch.

„Wo ist der Rooter?“ Der Blick von Dennis Skurtul gleitet in Bodennähe suchend die Wände entlang und wird in der Nähe der Zimmertür fündig. Da sitzt der Rooter. Es kann also losgehen, denn ohne Internetanschluss lässt sich das innogy SmartHome-System nicht in Betrieb nehmen. Eine Altbauwohnung in Berlin-Charlottenburg: Auf dem Sofa verteilen sich intelligente Heizkörperthermostate, die innogy SmartHome-Zentrale, Wandschalter, Batterien und eine Installationsanleitung. Die in diesem Fall allerdings nicht nötig ist. Denn Dennis Skurtul ist ein sogenannter „Friend“, der extra zum innogy-Kunden Mark Rosenfeld nach Hause gekommen ist, um ihm bei der Einrichtung des SmartHome-Pakets „Heizung und Klima“ zu helfen: Der erste Schritt zu mehr Energieeffizienz.

Auch wenn Installationen immer einfacher werden – mit einem Schnipp ist es nicht getan

Inhalt des innogy SmartHome-Paketes: smarte Thermostate, SmartHome-Zentrale, Kabel und Tablet mit innogy SmartHome App.
Tablet, innogy SmartHome-Zentrale, Thermostate: Bei innogy SmartHome können auch weitere Komponenten integriert werden.

Möglich wurde das durch die App von mila.com. Mila vermittelt auf unkomplizierte Weise Technikexperten für die Installation von Smart-TVs oder Hi-Fi-Anlage – und während eines sechsmonatigen Pilotprojekts seit Februar 2017 in Berlin und dem Ruhrgebiet auch für die Einrichtung der innogy SmartHome-Pakete. Die Idee dahinter ist so einfach wie bestechend und nimmt den Trend der „Sharing Economy“ auf, bei der Wissen und Ressourcen miteinander geteilt werden. Über Mila bucht man keinen konventionellen Handwerker, sondern eine technikaffine Privatperson, der es Spaß macht, ihr Know-how wie unter Nachbarn weiterzugeben. Mila begann in der Schweiz mit der Installation von Internet-Rootern und war dabei so erfolgreich, dass inzwischen immer mehr Unternehmen in Deutschland mit Mila zusammenarbeiten. Auch wenn die Installation technischer Geräte immer einfacher wird – mit einem einzigen Fingerschnippen ist es eben doch noch nicht getan.

Mir fehlte Geduld für die Installation. Andererseits bin ich an der Technik interessiert und wollte, dass mir jemand zeigt, wie es geht.

Mark Rosenfeld, innogy SmartHome-Kunde

Mila-Friends reagieren nach wenigen Minuten

Als Mark Rosenfeld beim Kauf des innogy SmartHome-Paketes über die Website von innogy auf den Service von Mila stieß, war er sofort begeistert. Er schickte seine Suche über die Mila-App an die Crowd der „Friends“ – und schon nach wenigen Minuten vereinbarte er mit Dennis Skurtul einen Termin. Wie alle „Friends“ hatte sich Skurtul, der hauptberuflich als Inneneinrichtungs-Assistent arbeitet, prüfen und registrieren lassen, ebenfalls über die App. Kunden und „Friends“ verabreden sich in ihrer Freizeit. Und es gibt noch einen Unterschied zum professionellen Handwerker: der Preis. 39 Euro kostet die Stunde inklusive Anfahrt – 20 Prozent davon gehen als Vermittlungsprovision an Mila. Dafür gibt der „Friend“ eine kurze Einführung, schließt die Zentrale an und integriert bis zu fünf Komponenten ins System. Reich wird man als Installationshelfer eines innogy SmartHome-Paketes nicht. Für Dennis Skurtul steht ohnehin etwas anderes im Vordergrund. „Was mich besonders freut, ist die Dankbarkeit der Menschen. Irgendwann kommt dieser Moment, wenn die Faszination überspringt. Wenn der Kunde nicht nur versteht, wie das System funktioniert, sondern auch, was man noch alles mit ihm machen könnte.“ 

Wie regelt sich die Temperatur von unterwegs?

Auch wenn Installationen immer einfacher werden – mit einem Schnipp ist es nicht getan
Nicht einmal eine Zange war nötig, um den alten Temperaturregler gegen einen smarten Thermostaten von innogy auszutauschen.

Inzwischen haben die beiden die App installiert. Die neuen Heizungsthermostate sind montiert und ein Tastensensor neben dem Lichtschalter angebracht. Jetzt geht es darum, ein erstes sogenanntes Szenario einzurichten. „Die wichtigsten Zimmer der Wohnung liegen direkt über der Ausfahrt und kühlen schnell aus“, erklärt Mark Rosenfeld. Um die Energiekosten zu senken, richten sie die App so ein, dass die Heizungen erst kurz vor seiner Rückkehr in die Wohnung starten. Welche Geräte lassen sich mit einem Fingertipp an- und ausschalten? Wie regelt man die Temperatur von unterwegs? Über das Tablet mit der App gebeugt, reden die beiden dabei so vertraut, als würden sie sich lange kennen.

Viele, die sich für SmartHome interessieren, lassen sich von der Technik noch einschüchtern. Für die ist solch ein Service von Mensch zu Mensch ideal.

Olaf Schnindler, Projektleiter bei innogy

Ein Mila-Termin ist immer ein Erlebnis

Mila-Friend Dennis Skurtul hält die SmartHome-Zentrale und einen Heizungsthemostaten in der Hand.
Mila-Friend Dennis Skurtul hält die SmartHome-Zentrale und einen Heizungsthemostaten in der Hand.

innogy verspricht sich von der Zusammenarbeit mit mila.com viel. „Bisher kaufen vor allem Menschen unsere Pakete, die selbst auch Spaß an der Installation haben“, sagt Olaf Schindler, Projektleiter bei innogy. Über den persönlichen Austausch mit den „Friends“ lassen sich aber auch Personenkreise für innogy SmartHome begeistern, denen das bislang egal war. Denn ein Mila-Termin ist immer ein Erlebnis, und von diesem Erlebnis erzählen Kunden danach ihren Freunden und Bekannten. „Es geht nicht nur um die Installation, sondern auch um Inspiration“, sagt Schindler. In der Schweiz, so die Erfahrung, wuchs das Interesse nach dem Schneeballprinzip. „Jeder Kunde wird zum Multiplikator“. Für die Zukunft ist geplant, den Service auch auf andere innogy-Produkte und ganz Deutschland auszuweiten. „Es ist denkbar, Kunden bei allen technischen Prozessen Unterstützung über mila.com anzubieten, auch schon bei der Umstellung einer App“, sagt Schindler. „Da steckt noch viel Musik drin. Das jetzige Pilotprojekt ist erst der Startschuss. Welche datengetriebenen Geschäftsmodelle sich daraus noch ergeben, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.“

Erklären und inspirieren

Auch Mark Rosenfeld hat sich vom innogy-„Friend“ Dennis Skurtul nicht nur erklären, sondern animieren lassen. Im Laufe der SmartHome-Installation kam er darauf, noch Fenstersensoren in das System zu integrieren. Sie sorgen dafür, dass die Heizung automatisch ausgeht, wenn ein Fenster offen steht, und erhöhen dadurch die Energieeffizienz. „Ohne Dennis wäre ich nicht auf die Idee gekommen.“ Einen zweiten Termin haben die beiden schon vereinbart.

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