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Durchblick beim Stromtanken

Zahlen Sie nur so viel, wie Sie verbrauchen

Elektroauto tanken: innogy-Kunden behalten die Stromkosten im Blick und zahlen nur, was sie verbrauchen

Eigentlich ist es ganz einfach: Eine Tankstelle verlangt für einen Liter Super Plus, sagen wir, 1,31 Euro. Wenn ein Autofahrer 30 Liter tankt, zahlt er dafür 39,30 Euro.

Wenn Verbraucher ein Elektroauto an einer Ladesäule aufgeladen haben, ging diese Rechnung – Verbrauch mal Preis ergibt die zu zahlende Summe – bisher selten auf. Denn im Gegensatz zu Zapfsäulen mussten Ladesäulen nicht geeicht sein. Das hat sich jetzt geändert.

Eichrechtskonformität: Eine Definition

Transparente Kosten beim E-Auto laden

In Deutschland müssen alle Geräte, die etwas wiegen oder messen, geeicht sein. Eine Waage genauso wie ein Stromzähler oder eine Wasseruhr. Das schreibt das Mess- und Eichgesetz vor: Wer einen Liter Benzin bezahlt, muss auch einen Liter bekommen. Und wer ein Kilowatt Strom lädt, soll auch ein Kilowatt Strom bekommen. Fachleute sprechen von Eichrechtskonformität.

Ob ein Messgerät seinen Job richtig macht – also geeicht ist - entscheiden sogenannte Konformitätsbewertungsstellen. Seit 2018 dürfen nur noch Messgeräte verwendet werden, die geeicht sind. Das gilt auch für Ladesäulen. innogy setzt das bereits um, andere Anbieter hinken da noch hinterher.


Diese Regelung bringt Verbrauchern mehr Sicherheit und Transparenz. Sie wissen künftig genau, wie viel Strom sie für ihr Geld bekommen.

Die sogenannte Eichrechtskonformität bringt auch Ordnung ins Lade-Chaos. Denn bisher hatten verschiedene Anbieter von E-Auto-Strom verschiedene Bezahlmodelle:

Drei Modelle, ein Elektroauto zu laden

Startgebühr

Einige Anbieter, die nicht eichrechtskonform abrechnen, erheben eine Art Startgebühr. Das heißt, dass beim Starten des Ladevorganges eine einmalige Summe bezahlt werden muss – ganz egal, wie viel oder wie lange Strom tatsächlich geladen wird. Fachleute nennen das Lade-Session. Wer nur wenig auflädt, zahlt dabei allerdings drauf.

Zeit

Oder der Kunde zahlte nach Zeit. Allerdings handelt es sich mehrheitlich nicht um minutengenaue Abrechnung. Stattdessen lief die Uhr, so lange das E-Auto an der Ladesäule angeschlossen war. Wer also über Nacht oder während der Arbeit auftankte, zahlte für acht, neun, oder zehn Stunden. Auch wenn nur vier Stunden lang Strom floss.

So lange dauert es zum Beispiel, einen BMWi3 mit einer Ladeleistung von 22 kWH vollzutanken.

Verbrauch

Die dritte Variante ist die verbrauchsgerechte Abrechnung, die innogy anbietet. Heißt: Firmen- und Privatkunden zahlen nur genau die Kilowattstunden, die auch wirklich geladen werden. Gerade Flottenmanager haben so die Abrechnung besser im Blick.

Die innogy Technologie für AC-Ladesäulen ist schon 2014 von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) anerkannt worden. Das bedeutet, dass sowohl die Säulen als auch die Software dahinter seit vier Jahren die Zulassung der Eichbehörden haben. „Verbrauchsbasierte Abrechnung der Ladevorgänge, also eine Abrechnung nach Kilowattstunden, bedeutet Fairness gegenüber dem Kunden“, sagt Elke Temme, Leiterin im Geschäftsbereich eMobilität.

Das sehen wohl auch die Eichämter so und haben deshalb schon 2015 das neue Mess- und Eichgesetz (MessEG) verabschiedet. Das schreibt vor, dass E-Tankstellen in Deutschland den Verbrauch eichrechtskonform abrechnen müssen.

Einzige Ausnahme: Hersteller, die das nicht liefern können, können den Strom verschenken. Oder sie bieten eine Ladeflatrate an: einmal Elektroauto laden für fünf Euro zum Beispiel.

Keine Toleranz bei intransparenten Strompreisen

Um den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos in Deutschland nicht zu blockieren, haben die Eichämter drei Jahre lang beide Augen zugedrückt. Die Lage hat sich nun geändert: Wer seit Januar 2018 Strom für E-Autos anbietet, darf nur das berechnen, was der Kunde auch geladen hat.

Der Kunde hat ein Recht darauf, die getankte Strommenge genau zu kennen und nur diese zu zahlen.

Stefan von Dobschütz, Bereichsleiter Elektromobilität bei innogy

So funktionieren die geeichten
innogy eStationen

Wie ein Auto, das regelmäßig zum TÜV muss, wird auch die Eichrechtskonformität der Ladestationen regelmäßig durch die zuständige Marktaufsicht der Länder überprüft. Damit ist innogy schon seit dem Jahr 2014 Vorreiter. Die individuelle Abrechnung erhöht nicht nur Komfort und Transparenz für den Kunden, sondern auch die Akzeptanz für E-Mobility. „Lösungen wie unser eMarketplace haben großes Potenzial, um das Ladenetz in Deutschland schnell und flächendeckend auszubauen“, sagt Elke Temme.

Um der rasanten Zunahme an elektrischen Fahrzeugen und Ladepunkten Rechnung zu tragen, hat innogy die Leistungsfähigkeit seines eichrechtskonformen Mess- und Abrechnungssystems nochmals vervielfacht. Die zuständige Landeseichbehörde hat die notwendigen Änderungen an den IT-Systemen begleitet und Ende Februar die Zulassung für den Betrieb erteilt.

Davon profitieren schließlich alle. Denn mehr Elektromobilität ist nur mit einer guten Ladeinfrastruktur möglich.

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